Jedermänner-Tour 2020

Auf der  Romantischen Straße auf die Alpen zu

Vom 17.06. bis 21.06.2020 war es wieder soweit, 17 Jedermänner des VfB Lödingsen führten eine mehrtägige Radtour durch.

Lange sah es so aus, als wenn wegen der Pandemie in diesem Jahr die Radtour ausfallen würde. Doch als die Hotels wieder öffnen durften, man mit bis zu 20 Personen im Freien Sport machen durfte und ab dem 17.06. in Bayern sich mit 10 Personen treffen konnte, war klar mit Auflagen und in getrennten Gruppen kann die Tour stattfinden.

Ein eigen entwickeltes Corona Konzept, z.B. jeder Teilnehmer musste die letzten 7 Tage jeden Tag Temperatur messen, sorgte für zusätzliche Sicherheit.

Mit dem Zug ging es nach Steinach.

Als erstes startete die Gruppe mit klassischen Rädern und machte nach 15 Kilometern in Rotenburg o.d. Tauber schon die erste Kuchenpause. Die zweite Gruppe folgte im Abstand von einigen Minuten, in dieser Gruppe waren alle Fahrer mit einem E Bike ausgestattet. Auch die nutzten die mittelalterliche Stadt zu einem Bummel durch die Gassen.

Die erste größere Steigerung musste vor Schillingsfürst bewältigt werden, denn es ging über die Frankenhöhe. Die geplante Pause in Feuchtwangen wurde verkürzt und dadurch kam man trocken in Dinkelsbühl an. Ein Stadtbummel durfte nicht fehlen, denn Dinkelsbühl hat eine der schönsten Altstädte Deutschlands.

Übernachtet und gegessen wurde im Dinkelsbühler Hof.

Am Donnerstag fuhren die Lödingser bei schönstem Wetter durch das Nördlinger Ries.

Besichtigt wurde das Minoritenkloster bei Maihingen.

In der im Zentrum des Kraters befindliche Stadt Nördlingen wurde Mittagspause gemacht.    Die Donau überquerten die Gruppen bei Donauwörth und das Tagesziel war in Genderkingen erreicht. Die Wirtin im Gasthof Schilke verwöhnte die Radler mit einem original bayrischen Schweinsbraten mit Knödeln.

Am Freitag musste ab 11.00 Uhr in Regensachen geradelt werden. Aber Ausflüge zum Kloster Holzen und in die Fuggerstadt Augsburg versüßten den Tag. Nach einer längeren Waldetappe wurde das Hotel Krone in Königsbrunn erreicht.

Samstag war der Höhepunkt der Reise, nicht nur weil die Sportler 113 km erwartete, sondern auch weil es jetzt auf die Alpen zu ging und jeder gespannt war ab wann können wir die Berge sehen.

Bis Landsberg am Lech war es noch eine flache Tour entlang des Lech, doch dann wurde es hügeliger und ab Schongau waren die Berge gut zu sehen. Kurz danach musste wegen einem Gewitterschauer eine längere Pause eingelegt werden. Danach ging es bei bedecktem Himmel weiter und die Anstiege wurde immer größer bis endlich in Oberammergau das Ziel erreicht war.

Der letzte Abend wurde in der urigen Kneipe S´ Wirtshaus gefeiert und im Hotel Kopa übernachtet.

Am 21.06. ging es wieder nach Hause.

Durch das schöne Ettal wurde aus den Alpen wieder hinaus geradelt und ein Abstecher im gleichnamigen Kloster durfte nicht fehlen. Danach auf einem malarischen Radweg entlang der Loisach zum Endziel Murnau am Staffelsee. Über München ging es dann mit dem Zug wieder Richtung Heimat. Und da der Anschlusszug verpasst wurde gab es noch eine Abschlusstour von Göttingen nach Lödingsen.

Es wurden 391 km und 2550 Höhenmeter zurückgelegt, alles ohne Unfälle, Verletzungen und Pannen.

Mathias Porde versprach wieder vier Vorschläge für die Radtour 2021 bis August zu verteilen.

 

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